Value Frame

Ein Sprachmuster, das deine Argumentation von der Sach- auf die Motivebene hebt. Thomas Bottin erklärt den Value Frame mit konkretem Beispiel. 

Die meisten Verkäufer argumentieren auf der Merkmalebene. Sie erklären, was ihr Produkt kann. Was es enthält. Was es besonders macht. Und der Kunde? Nickt freundlich und denkt an was anderes.


Das Problem ist nicht die Argumentation. Das Problem ist die fehlende Übersetzung.
In der Kommunikationspsychologie gibt es einen Begriff dafür: den kognitiven Effekt aus der Relevanztheorie von Sperber und Wilson.

Vereinfacht gesagt: Unser Gehirn verarbeitet nur das intensiv, was subjektiv relevant ist. Was mich persönlich betrifft. Was mein Problem löst. Was mein Ziel berührt.


Und genau hier scheitern die meisten Verkaufsgespräche. Nicht an schlechten Produkten. Nicht an schwachen Argumenten. Sondern daran, dass der Verkäufer dem Kunden die Denkarbeit überlässt – die Übersetzung vom Merkmal ins Motiv.


Der Value Frame löst genau dieses Problem. Es ist ein Sprachmuster aus der Reflex-Rhetorik®, das deine Argumentation mit dem dominanten Kaufmotiv deines Kunden verknüpft. Ein einziger Satz, der den Unterschied macht zwischen „interessant" und „das will ich haben".


Aber hier wird es kritisch: Der Value Frame funktioniert nur, wenn du vorher das richtige Motiv identifiziert hast. Und das ist der Punkt, an dem die meisten Verkäufer aufhören zu graben. Sie kennen die Kaufkriterien – aber nicht das Warum dahinter.


In dieser Folge zeigt Thomas Bottin, wie der Value Frame aufgebaut ist, warum er kommunikationspsychologisch so wirksam ist und wie du mit einer simplen Warum-Leiter zum Kernmotiv deines Kunden vordringst. Mit einem konkreten Beispiel aus dem KI-Vertrieb – und der Forschung, die erklärt, warum der Kunde deine Argumente plötzlich nicht nur versteht, sondern spürt.


Ridley Scott hat gesagt: „Der Kopf ist der größte Kinosaal der Welt." Stimmt. Aber nur, wenn du auch die richtigen Filme abspielst.

Über den Autor:

Thomas Bottin ist Geschäftsführer und Inhaber der Marken ReflexRhetorik® und Umsatzuni®.
Sein Schwerpunkt liegt auf der Methode Reflexrhetorik – einem System, das Verkaufsrhetorik auf konkrete, trainierbare und wiederholbare Techniken, Strategien und Prinzipien herunterbricht und so nachhaltigen Praxistransfer im Vertrieb ermöglicht.

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